(DE/EN)Erklärung für Feuerattacken auf IMPLENIA und KENT

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In der Nacht auf den 28. Januar legten wir Feuer an einer Baumaschine, die sich auf der Baustelle der Firma Implenia befand. Implenia ist eine der hauptverantworlichen Firmen, die am Erweiterungsbau des Ausschaffungsgefängnis "Bässlergut" in Basel arbeiten. Somit sind sie maßgeblich daran beteiligt die Abschiebeindustrie weiter auszubauen.

In der selbigen Nacht steckten wir ein Fahrzeug der Restaurantkette Kent in Brand. Seit Jahren tragen, sie eine Unterstützung der faschistischen Regierung in der Türkei und ihrem Diktator Erdogan, offen zur Schau. Diese Regierung verübt einen Genozid an der kurdischen Bevölkerung und an revolutionären Menschen die sich dem Kampf um Rojava angeschlossen haben.

Es waren Flammen der Rache. Rache für die Verfolgung und die kürzliche Verurteilung der Basel 18. Verbündete*, welche im Juni 2016 sich entschieden ihre Wut zu entladen und eine wilde Demonstration im Zentrum von Basel machten um gegen Rassismus, Repression und Vertreibung zu kämpfen. Auf dieser Demo wurden Institutionen und Firmen angegriffen die diese Scheiße vorantreiben.

Es waren Flammen der Wut. Wut auf das europäische Abschiebesystem und der Grundproblematik von nationalen Territorien. Dieses System foltert, mordet und schiebt Menschen gegen ihren Willen ab. Es hindert Menschen daran ihr Leben selbstbestimmt und würdevoll zu leben. Es macht Menschen zu Kriminellen aufgrund von Herkunft und Hautfarbe.

Es waren Flammen der Solidarität. Solidarität mit den revolutionären Kräften in Rojava. Sie bieten Tag täglich den Faschisten der türkischen Armee die Stirn und arbeiten gleichzeitig an einem kollektiven Gesellschaftsmodell.

Wir senden unsere Solidarität und unser herzlichstes Lächeln auch an die Menschen die im Knast sitzen und dabei widerständig bleiben. Wir haben euch nicht vergessen.

Hier und überall ist nichts vorüber, alles geht weiter!

Lang lebe die anarchistische Solidarität!
Feuer den Faschisten und ihren Allianzen!
Solidarität mit den Basel 18!
Solidarität mit den revolutionären Kräften in Rojava!

On the night of January 28th, we set fire to a construction machine that was located on a Implenia company’s construction site. Implenia is one of the main responsible companies working on the extension of the deportation prison "Bässlergut" in Basel. As a result, they are instrumental in further expanding the deportation industry.

On the same night, we set fire to a vehicle owned by the Kent restaurant chain. For years, they have openly carried a support of the fascist government in Turkey and its dictator Erdogan. This government is committing a genocide against the Kurdish population and on revolutionary people who have joined the fight for Rojava.
They were flames of revenge. Revenge for the persecution and recent condemnation of Basel 18. Allies*, who decided to unload their anger in June 2016 and made a wild demonstration in central Basel to fight against racism, repression and deportation. On this demo, institutions and companies were attacked that push this shit.

They were flames of anger. Anger at the European deportation system and the fundamental problem of national territories. This system tortures, murders and deports people against their will. It prevents people from living their lives self determined and dignified. It makes people criminals due to origin and skin color.

They were flames of solidarity. Solidarity with the revolutionary forces of Rojava. Every day they stand up against the fascists of the Turkish army and at the same time work on a collective model of society.

As well we send our solidarity and our brightest smile to the people who are in jail and remain resisting. We have not forgotten you.

Here and everywhere nothing is over everything continues!

Long live anarchist solidarity!
Fire to the facists and their alliances!
Solidarity with the Basel 18!
Solidarity with the revolutionary forces of Rojava!

BASEL18

Bässlergut

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