Du wolltest schon immer Journalist werden und weisst nicht wie?

Wir haben die Lösung, es geht ganz einfach und ist für jede Person geeignet, ob du Erfahrung hast oder nicht, Erfolg ist mit unserer Methode garantiert!!!

Schreib über HAUSBESETZER!

Kurzer Steckbrief: Hausbesetzter in Zürich sind Menschen die gratis in dieser teuren Stadt wohnen, sie fügen sich keinen staatlichen regeln, beuten die Gesellschaft überall aus und weigern sich dem GESETZ folge zu leisten.
Es ist nicht schlimm, wenn du sie politisch nicht einordnen kannst, niemand versteht diese Gruppen sowieso, man kann sich getrost darauf verlassen dass die Leser dir glauben.
Am besten du nimmst eine kleine, nicht sehr bedeutende Geschichte, dann überprüft niemand wirklich deine Fakten, glaub uns, mit dem Stichwort Hausbesetzter ist dir die Leserschaft garantiert!
Vom Timing her wann dein Artikel erscheinen sollte, wähle am besten ein Zeitpunkt nach einer Demonstation oder dem 1. Mai zum Beispiel. Aber eigentlich geht immer.

Gute Schlagwörter die für Hausbesetzer gebraucht werden können: Chaoten, Linksradikale, Gesetzlose, Schmarotzer, Leistungsverweigerer, Randale, Je nach Tonfall des Artikels: Zecken oder Parasiten.
Am Besten eignet sich es ein wenig abzuwechseln, das sind die Markenzeichen für gutgeschriebene Texte. Die obengenannten Wörter können auch als Pool gebraucht werden, du kannst sie wahllos und ohne roten faden benutzen, sie gehen immer.
Übrigens: Die weibliche oder geschlechterinklusive Sprache zu gebrauchen ist zu umständlich um einfaches Lesen zu ermöglichen.
Es sind eigentlich auch alles Männer.

Ein guter Tipp zudem ist ein Kommentar über ihr Wohnhabitat. SEX DRUGS AND ALCOHOL, das ist auch hier das Motto welches sich am besten verkauft. Du musst dazu nicht extra in einem besetzten Haus gewesen sein um es zu beschreiben, vielleicht hast du auch schon mal eine Film gesehen, zb eine Punk Dokumentarfilm aus den 80er tuts auch.
Lass deiner Fantasie hier freien Lauf, je blumiger die Ausführungen über den Dreck werden, desto mehr wird es gelesen.

Streitereien mit der Polizei kann man auch gut reinwerfen, da freut sich jeder Leser.
Und vergessen sie ja nicht die Leserkommentare aufzuschalten! Otto Normalbürger braucht das Gefühl selbst seine Meinung kundtun zu dürfen. Er braucht diese Plattform um seinem unerfüllten Leben ein wenig Sinn zu geben. Du gibts ihm viel Ermächtigung über die Besetzter wettern zu dürfen, wir empfehlen gelegentlich zur eigenen Ermunterung die Kommentare zu lesen, es ist erstaunlich wie viel Fantasie Menschen aufbringen können.

P.S. Bei weitere Fragen melde dich an: Andreas Schmid nzzaS.ch
Im Tagesanzeiger, 20 min oder Blick findest du garantiert weitere Journalisten die dann deinen Artikel publizieren werden.

P.S.

Das Kollektiv barrikade.info empfiehlt die Nutzung des Gender*sternchens. In der Dominanz der männlichen grammatikalischen Form über die weibliche sehen wir einen latenten Sexismus, der sich in der Sprache manifestiert. Durch das Stern*chen entsteht Platz für alle Gender.
Aus unserer Sicht ist dieser Artikel bewusst ausschliesslich in männlicher Form geschriben um Kritik an heteronormativer Sprache auszuüben, welhalb wir den Artikel so veröffentlichen.