Fedita (Feministische Diskussionstage)

Als Auftakt veranstaltet das Berliner Kollektiv queer_topia* (queertopia.blogsport.de) am Freitagabend, dem 24. November, einen Workshop zu positiven Politerfahrungen. Dadurch gestärkt hören wir am Samstag, dem 25. November (übrigens dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen) von Virginia Koepfli, wie es zum Women’s March gekommen ist, der im März 2017 um die 25’000 Menschen nach Züri gelockt hat. Ausserdem unterhalten wir uns mit diversen Aktivist*innen über Mobilisierung, bewilligte und unbewilligte Demos, und über Repression. Am Sonntag, dem 26. November beenden wir die diesjährigen Fedita mit einem Aktionstraining, auf das wir uns besonders freuen (Achtung: Beschränkte Platzzahl!).

Zwischen den Workshops wollen wir uns immer wieder zu Plenen treffen, um reale Aktionen zu planen. Die 4. Fedita sind also als Trainingslager für feministische und pro-feministische Aktivist_innen zu verstehen, wo wir uns gemeinsam handfeste Tools für unsere politischen Tätigkeiten erarbeiten.
Angedacht ist ausserdem, das ganze schriftlich zu begleiten, um daraus on the spot ein Planungshandbuch für Aktivist*innen (Zine) zu machen. Wer an dieser Aufgabe interessiert ist, soll sich doch bei simone.seiler@unia.ch melden.

Die Unia ist neben anderen gewerkschaftlichen, politischen und sozialen Institutionen Trägerinnen dieser Veranstaltung. Die Fedita sind offen für alle Geschlechter. Mehr Infos demnächst auf fedita.ch. Anmeldung an simone.seiler@unia.ch erwünscht.

Solidarische Männer* sind aufgerufen, sich für (meist „weiblich“ konnotierte) administrative und reproduktive Aufgaben (Flyer verteilen, Plakate aufhängen, Verpflegung besorgen, Kinder hüten, Aufräumen etc.) rings um die Fedita zu melden!

Dieses provisorische Programm darf, ja soll, sehr gerne an alle interessierten Privatpersonen und Institutionen weitergeleitet werden!

P.S.

Das Barrikade-Kollektiv findet den Inhalt sowie das Programm der feministischen Diskussionstage unterstützenswert. Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass wir der Unia sowie den anderen Trägerorganisationen des Anlasses wie bsp. der SP/Juso/Grünen kritisch gegenüber stehen und keine Plattform für deren Propaganda bieten wollen.

Mehr Infos zu den Barrikade-Grundsätzen finden sich hier: https://barrikade.info/spip.php?page=propos