Infotour zur aktuellen Situation in Rojava und Projekten der Internationalistischen Kommune

Infotour zur aktuellen Situation in Rojava und Projekten der Internationalistischen Kommune mit Veranstaltungen in Basel, Luzern, Zürich, Winterthur und Solothurn.

Die Revolution in Rojava inspiriert Aktivist*Innen, Revolutionär*Innen und soziale Bewegungen auf der ganzen Welt. Im Norden des vom Krieg gebeutelten Syriens etabliert die Kurdische Freiheitsbewegung eine revolutionäre Gesellschaft auf Basis von demokratischem Konföderalismus, Frauenbefreiung, sozialer Ökologie und Kommunalismus. Die internationalen Auswirkungen dieser Revolution zeigen sich nicht nur durch die über den ganzen Globus verteilten Solidaritätsgruppen, sondern auch durch alle Internationalist*Innen, welche sich dazu entschieden haben, ein Teil dieser Revolution zu sein.

Eine Gruppe von Menschen aus verschiedenen Ländern rief 2017, zusammen mit der Jugendbewegung, die Internationalistische Kommune von Rojava ins Leben. Das Ziel dieser Bewegung ist das Zusammenbringen von Fähigkeiten und Erfahrungen mit einer internationalistischen Perspektive, sowie das Lernen, Unterstützen und Organisieren dieser Revolution mit der Gesellschaft zusammen. Einer der ersten Schritte war die Erbauung der ersten Internationalistischen Akademie (Akademie „Şehid Helîn Qereçox“), welche seit Mai 2018 verschiedene Ausbildungsprogramme organisiert. Seither nehmen viele Internationalist*Innen an diesen Ausbildungen teil, um sich später diversen Arbeiten und Projekten der Zivilbevölkerung von Rojava anzuschliessen.

Die Internationalistische Kommune rief des Weiteren eine Kampagne ins Leben, die sich auf eine soziale Ökologie fokussiert. Diese soll Lösungen für die ökologischen Probleme erarbeiten, welcher sich die Revolution zu stellen hat. Die Wasserknappheit, die fortschreitende Wüstenbildung oder die
Abhängigkeit von der Ölgewinnung sind einige der Hauptprobleme, die es zu bewältigen gilt. Im Zuge dieser Kampagne wurde eine Baumkooperative gegründet, um dabei zu helfen, Rojava aufzuforsten.

Aus diesem Anlass werden wir die Situation und Perspektiven von Rojava diskutieren, zusammen mit einem Freund, welcher ein Jahr dort verbracht hat und vor ein paar Monaten zurückgekehrt ist.

Organisiert von: Rojava Komitee Zürich / Rojava Komitee Basel / Autonome
Schule Luzern / Demokratisch kurdisches Gesellschaftszentrum Solothurn /
Infoladen Cigno Nero Solothurn / Infoladen Rabia Winterthur

Montag 08.10.18 Basel
19.00 Uhr, Input mit konkreten Beispielen über den Aufbau einer staatenlosen Gesellschaft.
Im Infoladen Magazin, Inselstr. 79, 4057 Basel

Mittwoch 10.10.18 Luzern
19.30 Uhr, Infos zum aktuellen Stand des Aufbaus einer solidarischen Gesellschaft. Mit vielfältigem Apéro im kurdischen Kulturverein, Mythenstr. 7, 8006 Luzern (oberhalb Bar Parterre)

Samstag 13.10.18 Zürich
15.00 Uhr, Gespräch und Austausch bei Kaffee und Kuchen über Internationalismus, den
Aufbau einer staatenlosen Gesellschaft, Jineoloji und die aktuelle Situation in Rojava.
Im Raum für die Autonomie und das Ferlernen RAF-Kochareal, Flüelastr. 54 8047 Zürich

Sonntag, 14.10.18
Offener Politkanal auf Radio Lora zum Thema Internationalismus, Ökologie und Projekten der
internationalistischen Kommune. 18.00-20.00 Uhr auf 97.5 MHz im Raum Zürich, Webstream auf lora.ch

Montag 15.10.18 Winterthur
19.00 Uhr, Essen. 20.00 Uhr, Input zur aktuellen Situation in Rojava und Projekten der internationalistischen Kommune.
Im Infoladen Rabia Bachtelstr. 70, 8400 Winterthur

Dienstag 16.10.18 Solothurn
18.30 Uhr, Input zum femokratischen Konföderalismus, Jineoloji und dem Aufbau einer
staatenlosen Gesellschaft Im Demokratisch kurdisches Gesellschaftszentrum
Dammstrasse 3, 4500 Solothurn


Flyer als PDF

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