Let`s fight stigma and repression against sexwork

In unserer patriarchalen Gesellschaft sind Frauen* immer noch von vielfältigen Unterdrückungsmechanismen betroffen. Sexismus, Ausbeutung sowie ungleiche ökonomische Lebensbedingungen sind Alltag. Besonders hart kann es armutsbetroffene und migrantische Frauen* in der Schweiz treffen.

Die Frauenzentrale Zürich lancierte kürzlich eine Kampagne, welche sich für ein Prostitutionsverbot, sprich Bussen für Freier, einsetzt. Die Kampagne verkennt die Realitäten der SexArbeiter*innen völlig.
SexArbeit ist in unserer Gesellschaft tabuisiert. SexArbeit ist jedoch oft prekären Arbeitsbedingungen unterworfen. SexArbeit ist deswegen auch Arbeitskampf.
Natürlich wünschen auch wir uns eine unterdrückungsfreie und somit von SexArbeit befreite Gesellschaft. Dieser Wunsch nützt aktuell den SexArbeiter*innen nur sehr indirekt. Ein Verbot der Prostitution treibt die SexArbeiter*innen zwangsläufig in die Illegalität. Wie von diversen Frauen*organisationen festgestellt, nimmt beispielsweise in Frankreich, wo Freier gebüsst werden, die gesellschaftliche Ausgrenzung der SexArbeiter*innen deutlich zu. Auch SexArbeiter*innen haben das Recht auf gute Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen.

Für die Ermächtigung der SexArbeiter*innen!
Für den Frauenkampf! Für den Kommunismus!