Stop à la hausse – Solidarität mit Fribourg!

Am 9. November demonstrierten in Fribourg über 500 Menschen gegen die Studiengebührerhöhung an der Universität Fribourg. Die Erhöhung um 35 % wurde von der Rektorin beantragt und am 8. November von der Kantonsregierung durchgewunken. Neu sollen «reguläre» Student*innen 1670.– Fr. und sog. Bildungsausländer*innen sogar 1970.– Fr. pro Jahr bezahlen.

Die von der AGEF organisierte Demo versammelte sich auf dem zentralen Platz der Uni. Von dort ging es zuerst in die Vorlesungen, die blockiert und teilweise dadurch auch abgebrochen wurden.

Nach dieser ersten Aktion bewegte sich die Demo Richtung Innenstadt. Es herrschte eine sehr kämpferische Stimmung vor und die Wut über die autoritären Entscheidungen der Unileitung und Kantonsregierung war deutlich zu spüren.

Nachdem die Demo auf dem Place de l’Hôtel-de-Ville angekommen war, endete der bewilligte Teil. Eine Nachdemo zog dann via Rue de Lausanne über den Bahnhof zum Centre Fries. Dort gab es am Abend eine gut besuchte studentische Vollversammlung.

Aktuell sind auch in Basel, Bern, Lausanne und Zürich Studiengebührerhöhungen angekündigt. Der Kampf gegen Studiengebühr(erhöhung)en ist also auch überregional zu betrachten. Darum wird am 24. November an der Langen Nacht der Kritik Basel ein Vernetzungstreffen organisiert. Mehr Infos folgen bald.

Für uns als kriPo Bern ist klar: Studiengebührerhöhungen sind Angriffe auf die Lebensbedingungen von Student*innen und gehören bekämpft. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen in Fribourg. Für freie Bildung für alle und die Abschaffung aller Bildungsgebühren!