Veranstaltung: Sichere Fluchtrouten statt Kriminalisierung der Seenotrettung

Input und Diskussion mit einem Aktivisten, der sich an Seenotrettungsmissionen beteiligte
13. August I 19:30 Uhr I Café Toujours I Freiburgstrasse 131

Seit Anfangs August steckt das Seenotrettungsschiff „Iuventa“ in Italien fest. Die italienischen Behörden haben es beschlagnahmt und unterstellen den Crew-Mitgliedern von „Jugend Rettet“ Schlepperei. Die Seenotrettungsorganisation, die dank Spenden und Freiwilligenarbeit seit rund einem Jahr im Mittelmeer unterwegs ist, rettete bereits tausende Menschen vor dem drohenden Tod.
Durch die Kriminalisierung der Seenotrettung nehmen die Schengen-Staaten – somit auch die Schweiz – bewusst weitere Todesopfer in Kauf. Anhand des Erfahrungsberichts eines Aktivisten, der an Seenotrettungsmissionen teilnahm, wollen wir aufzeigen, was sich an der Front des europäischen Kriegs gegen Geflüchtete täglich abspielt.