Winti: Antifa-Fahnen an Fussballmatch

In einer Broschüre der Stadt Winterthur setzt SP-Stadtrat Nicolas Galladé Antifaschismus mit Jihadismus und Rechtsextremismus gleich. Als Reaktion darauf wurden am FCW-Match vom 11.8.2018 zahlreiche Antifa-Fahnen hochgehalten.

„Wie soll ein Sportverein reagieren, wenn die eigenen Fans die Flagge einer militanten Antifa-Gruppe schwenken?“ - Nicolas Galladé in der Broschüre „Umgang mit radikalen Personen und Gruppen“

SP-Stadtrat Nicolas Galladé setzt in einer Broschüre der Stadt Winterthur Antifaschismus mit Jihadismus und Rechtsextremismus gleich. Dabei bezieht er sich eindeutig auf die antirassistische und antifaschistische Fankurve des FC Winterthur.
Mit seiner Aussage verharmlost er die reaktionären, menschenverachtenden Ideologien und Taten der JihadistInnen und FaschistInnen. Und er stilisiert eine Fankurve zum Problem, die weit über Winti hinaus den guten Ruf hat, sich aktiv gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie zur Wehr zu setzen. Gerade in Zeiten, in denen die rechten HetzerInnen überall auf dem Vormarsch sind, ist es wichtig in allen Bereichen antifaschistisch präsent zu sein. Deshalb wurden am FCW-Match vom 11. August 2018 auf der Winterthurer Schützenwiese zahlreiche Antifa-Fahnen hochgehalten.
In Gedenken an die Antifaschistin Heather Heyer, die am 12.8.2017 in den USA von einem Nazi ermordet wurde – kein Vergeben, kein Vergessen!
Remembering Charlottesville - united we stand against fascism!
Winti siempre antifascista!
#antifa #bierkurve #antifarally #alloutaugust #fcwinti

PS: Die Broschüre "Umgang mit radikalen Personen und Gruppen" findet sich hier: https://stadt.winterthur.ch/themen/leben-in-winterthur/kinder-jugendliche-und-familien/pravention/extremismus-und-gewaltpravention/wissen/broschuere-fuer-vereine/broschure-radikalismus-gzd.pdf/view