Infoportal aus der Deutschschweiz

Agenda

Repression in Turin:

Am 7. Februar 2019 wurde das seit 1995 besetzte Squat "Asilo occupato" in Turin im Rahmen der "Operation Scintilla" geräumt. Gleichzeitig wurden sechs Anarchist*innen verhaftet. Nach einer siebten Person wird noch gefahndet.

Die Anklagen sind schwerwiegend: Bildung einer subversiven Vereinigung, Anstiftung zu Verbrechen sowie der Besitz und die Herstellung und Beförderung von Sprengkörpern an einem öffentlichen Ort. Die Anklagen stehen im Zusammenhang mit dem Widerstand gegen das italienische Migrationsregime. Das Asilo wurde geräumt, weil es vom Staat als "logistische und operative Basis" dieser "subversiven, aufständischen Vereinigung" betrachtet wird.

Bei den grossen Solidaritäts-Demos in Turin für die Verhafteten und das Asilo gab es weitere Verhaftungen. Viele befinden sich seit letzter Woche in Isolationshaft und freuen sich über Briefe!

Mehr Informationen siehe https://barrikade.info/Turin-Solidaritat-mit-den-Betroffenen-der-Operazione-Scintilla-1883

Repression in Zürich:

Am 29. Januar 2019 wurde ein Gefährte der anarchistischen Bibliothek Fermento in Zürich verhaftet und befindet sich nun in Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis Zürich BGZ. Die Verdächtigungen sind folgende:

  • Brandanschlag auf mehrere Fahrzeuge der schweizer Armee am 27. September 2015
  • Brandanschlag auf die Funkstation Waidberg der Stadtpolizei Zürich am 10. Juli 2016
  • Plakate und einen Zettel im Schaufenster des Fermento aufgehängt zu haben, in denen dazu aufgerufen werde, „Sachbeschädigungen und Gewalt gegen Firmen und Personen zu verüben, die am Ausbau des Gefängnisses Bässlergut in Basel und am Bau des PJZ in Zürich beteiligt sind.“

Mehr Informationen siehe https://barrikade.info/Update-3-Monate-U-Haft-verhangt-1859

Der Knast ist eine Realität, die uns alle betrifft, die jedoch durch die Isolation und Abschottung schnell vergessen gehen kann. Das gemeinsame Briefe schreiben soll…

• ein Mittel der Solidarität mit den Gefangenen sein,

• einen Austausch zwischen den zwei Seiten der Mauer ermöglichen,

• uns dazu anregen, sich mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen und kollektiv darüber zu sprechen,

• und schliesslich die Isolation, die die Knäste mit sich bringen, ein bisschen zu durchbrechen.

Wir sorgen für Papier, Schreibzeug und Briefmarken, stellen euch aktuelle Gefangenen-Listen (international) zur Verfügung und stehen euch beim Zeichnen, Dichten und Schreiben unterstützend zur Seite. Gerne kannst du auch deine eigenen Adressen von Gefangenen mitbringen.

Kein Friede den Feind*innen der Freiheit! Gemeinsam durchbrechen wir die Mauern!


Samstag, 16.2.2019, ab 19:30 Uhr, in der Carambolage, Erlenstrasse 34, 4058 Basel.
Gleichzeitig gibt es ein "Prosecco Würfeln".
Kömmet alli! <3

Carambolage

Samstag 16. Februar 2019 von 19:30 bis 22:00

Am Sonntag, den 17. Februar 2019, werden die Teilnehmer*innen des Internationalen Anarchistischen und Anti-Autoritären Radionetzwerk Treffen, das in Zürich stattfindet, eine Live-Radioübertragung durchführen.
Es wird ein breites Themenspektrum aus der Sicht anarchistischer und antiautoritärer Bewegungen abdecken. Präsentationen lokaler und internationaler Projekte, Diskussionen zu aktuellen Themen, sowie Ankündigungen zu bevorstehenden Protesten, Konferenzen und Buchmessen, dazu natürlich widerständige Musik und vieles mehr!
Unter den Teilnehmer*innen werden Radioprojekte (Radiosender, Radiosendungen und Podcasts) aus allen Teilen Europas und Amerikas sein, so dass ein interessantes und politisch aktuelles Programm unvermeidlich ist! Das Programm wird überwiegend in englischer Sprache durchgeführt.
Die Sendung wird am Sonntag 17. Februar von 14 Uhr bis 20 Uhr vom Radio Lora gesendet, sowie von anderen Radiosendern, live per Online-Stream ausgestrahlt.

lora.ch

Sonntag 17. Februar 2019 von 14:00 bis 20:00

Die Doku-Filme "Allein machen sie dich ein" von Mischa Brutschin thematisieren verschiedene Protestaktionen und Bewegungen in Zürich seit den 1950er Jahren bis kurz vor die Jahrtausendwende. Im Fokus stehen Forderungen für ein autonomes Jugendzentrum, günstigen und selbstverwalteten Wohnraum, Freiräume und mehr Selbstbestimmung für die Menschen in der Stadt Zürich.

jeweils sonntags ab 18 Uhr anschliessend an die Infothek Furia im Fabrikool (Fabrikstrasse 16, 3012 Bern)
mit special*Popcorn passend zum Film
Daten:

13. Jan 2019 (Teil 1 & ev. Bonus)
20. Jan 2019 (Teil 2 & 3)
27. Jan 2019 (Teil 4 & 5)
10. Feb 2019 (Teil 6 & 7)
17. Feb 2019 (Teil 8 & Bonus/Schlussdiskussion)

Fabrikool, Bern

Sonntag 17. Februar 2019 von 18:00 bis 20:00

Die Da-Da-Werkstatt findet einmal im Monat statt und ist für alle offen, die zur revolutionären und emanzipativen Bewegung dazukommen und beim Kampf gegen jede Form der Herrschaft dabeibleiben möchten.

Um 18:30 Uhr gibt es Nacht, um 19:15 Uhr geht’s los, um 21:30 ist Schluss. Die Werkstatt beginnt am 18. Februar und läuft ab dann jeden 3. Montag im Monat.
Güterstrasse 8, 2. Stock, Bern

Wer für eine Teilnahme eine Kinderbetreuung braucht, darf sich gerne melden, damit wir eine gute Lösung finden.

Gütersr.8, Bern

Montag 18. Februar 2019 von 18:30 bis 21:30

***Wir werden am nächsten Stammtisch über "Strategien & Perspektiven im Antispekampf" diskutieren. Wir freuen uns, wenn ihr Texte, Zines, Bücher, etc., zum Thema mitbringt.***

In der anarchistischen Infothek Furia, Fabrikool, Fabrikstrasse 16, 3012 Bern

Furia, Bern

Dienstag 19. Februar 2019 von 18:00 bis 20:00

In 4 Monaten ist es soweit: Am 14. Juni streiken die Frauen* in der Schweiz. Gründe dafür gibt es genug. Neben dem Skandal der Lohnungleichheit, wird die unbezahlte Care-Arbeit zu einem grossen Teil von Frauen* verrichtet. Die patriarchale Grundstruktur unserer Gesellschaft macht Gewalt gegen Frauen* (und Männer*) zur Normalität in unserem Alltag.

Geht das nur Frauen* etwas an und die Männer* können sich zurücklehnen und zuschauen, was am 14. Juni passiert? Wir finden NEIN!

Wir sind einige solidarische Männer*, die sich bisher zwei Mal getroffen haben, mit dem Ziel, Männer* zu vernetzen und zu organisieren, die sich beim Frauen*streik aktiv unterstützend einbringen wollen.

Nun laden wir alle in der Region Bern lebenden solidarischen Männer* und andere Gender, die vom Patriarchat primär profitieren, ein, sich diesem Prozess anzuschliessen. Aus diesem Grund findet die nächste Sitzung der solidarischen Männer* statt:

Kommt alle am Dienstag, 19. Februar, um 18.15 h ins Casa d’Italia (2. Stock), Bühlstrasse 57, Bern.

An der Sitzung wollen wir verschiedene Arbeitsgruppen bilden, die in Absprache mit dem Frauen*streikkomitee die Streikvorbereitungen und den Streiktag aktiv unterstützen. An monatlichen Plenumssitzungen bis zum Frauen*streiktag wollen wir die weiteren Schritte koordinieren und planen.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und aktive Hände, Füsse und Köpfe!

Casa d’Italia, Bern

Dienstag 19. Februar 2019 von 18:15 bis 20:00

Seit fast 8 Jahren besetzen wir, das Kollektiv Escargot Noir, ein Gelände am Längfeldweg in Biel. Nun will die Firma Power Integrations Switzerland GmbH die angrenzenden Parzellen kaufen und einen neuen Hauptsitz errichten.

Der Stadtrat wird an der Sitzung vom 21. Februar 2019 noch über dieses Geschäft befinden. Kommt und zeigt eure Solidarität. Ab 17 Uhr gibt es Musik, Bier und proTees vor dem bieler Stadtratsgebäude.

Solidarität mit Wagenplätzen!
Gegen Verdrängung von alternativen Lebensräumen!
Wir bleiben bis die Bagger kommen und werden uns garantiert nicht in Luft auflösen!

Biel, Rosiusplatz

Donnerstag 21. Februar 2019 von 17:00 bis 21:00

Die Idee, einen autonomen Infoladen in Olten zu eröffnen, ist bei uns schon lange präsent.
Der Infoladen soll Raum bieten für verschiedenste Themen wie z.B Flüchtlingspolitik, Antifaschismus, Gefängnis, Repression, Gender Theorien, linksradikale Politik, verschiedene Musik und Subkultur.
Ein Ort der Vernetzung und Entfaltung.
Schaffen wir Raum für Ideen ohne Staaten und Nationen !

Erstes Treffen:
Cultibo
Aarauerstrasse.72
Olten
21.02.2019
19:30

Du kannst nicht kommen ?
Haben wir dein Interesse geweckt. Melde dich!
Email: diemenschen@ungehorsam.ch

Cultibo, Olten

Donnerstag 21. Februar 2019 von 19:30 bis 22:30

In Österreichs Gefängnissen müssen auch Inhaftierte arbeiten, für den Knast, für die eigene Versorgung oder für externe Unternehmen. Von Jolly-Stiften über Mäusefallen, Postwurfsendungen und Bierbänke - vieles aus unserem Alltag ist durch die Hände von Inhaftierten gegangen, die dank gesetzlich geregeltem Arbeitszwang in den Justizanstalten arbeiten müssen. Von Fließbandarbeit bis hin zur Facharbeit sind die unterschiedlichsten Tätigkeiten möglich – einheitlich ist eigentlich nur der extrem niedrige Lohn, die fehlende Möglichkeit in Krankenstand zu gehen oder in die Pensionskasse einzuzahlen.

Wo? W23, Wipplingerstraße 23

Wien

Mittwoch 27. Februar 2019 von 19:00 bis 23:30

Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen bedarf, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften in linken Kreisen eine Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes ausprobiert.

An diesem Abend wollen wir darüber sprechen, was Strafe eigentlich ist, warum wir strafen und was Kriminalisierung bedeutet. Gleichermaßen soll es darum gehen, Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit «Delinquenz» und schmerzhaften Konflikten zu diskutieren.

Rehzi Malzahn hat im Herbst beim Schmetterling Verlag den Sammelband »Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine Einführung« herausgegeben. Sie hat sich viele Jahre an der Anti-Knast-Demonstration zu Sylvester in Köln beteiligt und arbeitet seit mehreren Jahren zu verschiedenen Formen gewaltarmer Konfliktbewältigung, darunter auch im Kontext von »Justiz«.

hosted by Rosa Antifa Wien

https://www.raw.at/texte/2018/strafe-gefaengnis-alternativen-2/

W23, Wipplingerstraße 23, Wien

Wien

Donnerstag 28. Februar 2019 von 19:00 bis 23:30

Nachdem diverse EU-Staaten in den letzten Jahren ihre Anti-Terror-Gesetze massiv verschärft haben, zieht nun auch die Schweiz nach.
Geplant sind etwa präventive polizeiliche Massnahmen, die «Gefährder*innen» unter Hausarrest stellen dürften und happige Verschärfungen im Strafrecht. In einem Input-Vortrag schauen wir uns an, was diese geplanten Anti-Terror-Gesetze aus juristischer Sicht bedeuten – und wie sie bereits in anderen Ländern gegen anarchistische, revolutionäre und antikapitalistische Käm-pfe angewendet werden. Mit anschliessender Diskussion.

19Uhr: Anti-Rep Bar @ Kernstrasse 14, 8004 Zürich
20Uhr: Vortrag & anschl. Diskussion

Kernstrasse 14

Donnerstag 28. Februar 2019 von 19:00 bis 23:30

Die veganste Vokü von Zürich feiert ihr 10-jähriges Jubiläum!
Um dies ordentlich zu würdigen, gibt es neben gutem Essen am 1. März auch mal wieder Action im Kasama.

Solibar - Vegan White Russian!

Tombola - Gutscheine von Samses, New Roots, Wurst&Moritz!

1. März, 19:30
Infoladen Kasama
Militärstrasse 87a

Bringt eure veganen Freunde mit!

www.tierrechtsgruppe-zh.ch

Infoladen Kasama

von Freitag 1. März 2019 ab 19:30 bis Samstag 2. März 2019 bis 00:00

Jeden 1. Sonntag im Monat schreiben wir in der anarchistischen Infothek Furia, während den Öffnungszeiten (14:00-18:00) Briefe an Gefangene. Gemeinsam zeichnen, schreiben, dichten wir Briefe, die die Isolation durchbrechen sollen.

Der Knast ist eine Realität, die uns alle betrifft, die jedoch durch die Isolation und Abschottung schnell vergessen gehen kann. Das gemeinsame Briefe schreiben soll…

• ein Mittel der Solidarität mit den Gefangenen sein
• einen Austausch zwischen den verschiedenen Seiten der Mauer ermöglichen
• uns dazu anregen sich mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen und kollektiv darüber zu sprechen
• die Isolation, die die Knäste mit sich bringen ein bisschen durchbrechen

Deshalb wollen wir an jedem 1. Sonntag im Monat in der Furia einen Raum für das gemeinsame Briefe schreiben schaffen, in dem wir uns mit Ideen und Materialien unterstützen können. Natürlich können auch sonst während den Öffnungszeiten in der Furia oder sonst überall Briefe geschrieben werden, an diesen Tagen wollen wir jedoch gemeinsam den Fokus darauflegen. Ab und zu wird es einen Input und eine (geplante) Diskussion geben, diese werden jeweils auf furia.noblogs.org angekündigt.

Furia (BE)

Sonntag 3. März 2019 von 14:00 bis 18:00

2003: Als die israelische Trennmauer durch das Dorf Budrus gebaut werden soll, setzen sich die Bewohner*innen zur Wehr. Der Dokumentarfilm zeigt den Widerstand eines Dorfes gegen die Zerstörung, bei dem die Frauen eine zentrale Rolle spielen.

Julia Bacha, Israel/Palästina/USA, Dokfilm, 2010. OV/d, 82 Min.

Kino in der Reitschule

Mittwoch 6. März 2019 von 20:00 bis 22:00

Insektensterben
1972 wurde die landwirtschaftliche Nutzung von DDT verboten, damals die Hauptursache fürs Insektensterben. Die Industrie reagierte mit der Entwicklung anderer Insektizide, am grundsätzlichen System hat sich seither nichts geändert. Wenn es keine Insekten mehr gibt, dann können ja auch Menschen deren Arbeit verrichten - solange das Profit abwirft, ist das im Kapitalismus überhaupt kein Problem.

Zug

Montag 11. März 2019 von 20:00 bis 23:00

FrauenSternliBar – „Knastabschaffung”
Dienstag, 12. März 2019 um 19:00 Uhr, Frauen*raum Bern

Frauen*raum Bern

Dienstag 12. März 2019 von 19:00 bis 22:30

Die 18 Kühe des palästinensischen Dorfes Beit Sahour werden von Israel als «Sicherheitsbedrohung» eingestuft und entwickeln sich zu einem Symbol des Widerstandes und der Selbstbestimmung. Der teilweise animierte Film dokumentiert eine wahre Geschichte, die sich zur Zeit der Ersten Intifada abspielte.

Amer Shomali & Paul Cowan, Kanada/Palästina/Frankreich, Dokfilm, teilweise mit animierten Zeichnungen, 2014. OV/d, 75 Min.

Kino in der Reitschule

Freitag 15. März 2019 von 20:00 bis 22:00

1987, Palästina: Während des Volksaufstands der Ersten Intifada schliesst sich Naila einer Frauenbewegung im Untergrund an. Der teilweise animierte Dokumentarfilm folgt ihrem gewaltlosen Kampf für das palästinensische Recht auf Selbstbestimmung und gegen das Apartheidregime.

Julia Bacha, Palästina, Dokfilm, teilweise mit animierten Zeichnungen, 2017. OV/en, 76 Min.

Kino in der Reitschule

Samstag 16. März 2019 von 20:00 bis 22:00

zu Gast in der Furia: 19 Uhr Essen für alle, 20 Uhr Film, anschliessend Diskussion

Ist die Politik Israels gegenüber den Palästinenser*innen mit der südafrikanischen Apartheid vergleichbar? Der preisgekrönte Dokumentarfilm geht dieser Frage detailliert nach.

Eron Davidson / Ana Noguieira, Israel/Südafrika, Dokfilm, 2012. OV/d, 95 Min.

Furia/Fabrikool

Montag 18. März 2019 von 19:00 bis 23:00

Info- und Diskussionsveranstaltung

Die jüdisch-israelischen und palästinensischen Aktivist*innen Stavit, Majed und Ronnie unterbrachen im Juni 2017 die Rede der israelischen liberalen Parlamentarierin Aliza Lavie an der Berliner Humboldt-Universität und konfrontierten sie mit ihrer Mitverantwortung für die Kriegsverbrechen in Gaza und für das Apartheidregime Israels. Die gewaltfreie Protestaktion wird im März 2019 vor Gericht verhandelt. Die drei Aktivist*innen sprechen über die Folgen ihres Falles und über die Versuche, den Einsatz für die palästinensischen Rechte zu kriminalisieren.

Statement der Aktivist*innen zur Aktion und zur darauf folgenden Berichterstattung: https://mondoweiss.net/2017/07/speaking-apartheid-berlin/

Uni vonRoll

Donnerstag 21. März 2019 von 20:00 bis 22:00

Work hard - Play hard
In der modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebs die Sanierung seiner Mitarbeiter. Der Dokumentarfilm "Work Hard – Play Hard" beschäftigt sich mit neuen Formen der Arbeitsorganisation und zeigt die Auswirkungen neuer Managementmethoden auf den einzelnen Mitarbeiter. Der Film besucht Architekten, Unternehmensberater, Human- Resource- Manager und Change Agents, die die Arbeitswelten der Zukunft entwerfen. In unkommentierten Einstellungen sieht und hört man ihnen bei ihrer Arbeit zu und beginnt dabei, die Systeme zu begreifen, die aus Menschen hochmotivierte Highperformer machen wollen. Flache Hierarchien und hohe Teamfähigkeit lassen Vorgesetzte überflüssig werden, weil die Unternehmenszie le zu einem prägenden Teil des Ichs geworden sind.Retour ligne automatique
Dokumentarfilm, DE, 2011

Zug

Montag 25. März 2019 von 20:00 bis 23:00

Jeden 1. Sonntag im Monat schreiben wir in der anarchistischen Infothek Furia, während den Öffnungszeiten (14:00-18:00) Briefe an Gefangene. Gemeinsam zeichnen, schreiben, dichten wir Briefe, die die Isolation durchbrechen sollen.

Der Knast ist eine Realität, die uns alle betrifft, die jedoch durch die Isolation und Abschottung schnell vergessen gehen kann. Das gemeinsame Briefe schreiben soll…

• ein Mittel der Solidarität mit den Gefangenen sein
• einen Austausch zwischen den verschiedenen Seiten der Mauer ermöglichen
• uns dazu anregen sich mehr mit dieser Thematik zu beschäftigen und kollektiv darüber zu sprechen
• die Isolation, die die Knäste mit sich bringen ein bisschen durchbrechen

Deshalb wollen wir an jedem 1. Sonntag im Monat in der Furia einen Raum für das gemeinsame Briefe schreiben schaffen, in dem wir uns mit Ideen und Materialien unterstützen können. Natürlich können auch sonst während den Öffnungszeiten in der Furia oder sonst überall Briefe geschrieben werden, an diesen Tagen wollen wir jedoch gemeinsam den Fokus darauflegen. Ab und zu wird es einen Input und eine (geplante) Diskussion geben, diese werden jeweils auf furia.noblogs.org angekündigt.

Furia (BE)

Sonntag 7. April 2019 von 14:00 bis 18:00